April 15 2008

Test Driven Development

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Test Driven Development (TDD) bezeichnet eine Methode zur Entwicklung von Software bei der Tests vor der eigentlichen Softwarekomponente entwickelt werden. Test Driven Development folgt dabei einem iterativen Prozess aus drei Schritten:
  1. Rot - Schreibe einen Test für die nächste Funktion, der fehlschlagen muss.
  2. Grün - Sorge mit möglichst wenig Quellcode dafür, dass wieder alle Tests laufen (grüner Balken für alle Tests).
  3. Refaktorisiere - Eliminiere alle Duplikationen und führe notwendige Abstraktionen ein.
Das Verlagern der Tests vor das Entwickeln von Softwarekomponenten bietet einige Vorteile. So wird die Spezifikation nach und nach in die Testsuite überführt. Daraus ergibt sich eine ausführbare Spezifikation, die in maschinell prüfbarer Form vorliegt. Es besteht weiterhin nicht die Gefahr das Tests, die beim klassischen Wasserfallmodel am Ende des Entwicklungsprozesses stehen, aus Zeitmangel nicht durchgeführt werden. Zusätzlich erleichtert eine Testsuite Refaktorisierungen massgeblich. Kent Beck hat in Test Driven Development das Vorgehen anhand von Beispielen beschrieben und nennt ausführliche Test Patterns.

Veröffentlicht in Softwareentwicklung am 15. April 2008

Über Jens Jäger.

Meine Mission ist es, den Unternehmens-Impact, meiner Kunden durch agile Softwareprojekte zu steigern:

  • Digitale Transformation ankurbeln.
  • Routineaufgaben automatisieren.
  • Freiraum für Innovation schaffen.

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